Shopping-Apps — Trends und Insights
Shopping-Apps erzielen eine hohe Reichweite und starke Nutzung, insbesondere bei den unter 45-Jährigen. Die tägliche Nutzung von Shopping-Apps übertrifft die tatsächliche Kaufaktivität und unterstreicht ihre Rolle als zentraler Kanal für eine kontinuierliche Bindung an Konsument:innen über den reinen Kauf hinaus. Junge Männer verdeutlichen dabei das Potenzial von Shopping-Apps, schwerer erreichbare Zielgruppen anzusprechen. So können Kosmetikhändler beispielsweise In-App-Gamification nutzen, um die Interaktion junger Männer mit Produkten und der Marke zu steigern.
Apps spielen zudem eine zentrale Rolle bei der Unterstützung hybrider Einkaufsgewohnheiten in Deutschland: 82 % der Nutzer:innen interessieren sich dafür, Apps auch während des Einkaufs im stationären Handel zu verwenden. Apps können Offline-Pain-Points in Bezug auf Zeitaufwand und Effizienz reduzieren und gleichzeitig für mehr Transparenz im Geschäft sorgen. Gleichzeitig bieten externe Tools wie KI-Chatbots zunehmend ähnliche Vorteile, sodass Händler Convenience mit zusätzlichen Anreizen kombinieren müssen, um Verbraucher:innen innerhalb ihres App-Ökosystems zu halten.
Finanzielle Vorteile und Loyalty-Programme treiben zwar App-Downloads, doch um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu differenzieren, ist ein nachhaltiger Mehrwert über den Kauf hinaus entscheidend. Lifestyle-orientierte Inhalte und sozial-interaktive Funktionen helfen Händlern, relevant zu bleiben, während In-App-Communities tiefere Beziehungen zu jüngeren Konsument:innen fördern können.
Was ist im Report enthalten?
- Nutzung mobiler Shopping-Apps, einschließlich Nutzungshäufigkeit, Arten von Händlerkategorien und verwendeter Endgeräte
- Gründe für den Download mobiler Shopping-Apps, wobei finanzielle Vorteile und Loyalty-Benefits die wichtigsten Treiber sind
- Nutzung mobiler Shopping-Apps im stationären Handel, einschließlich des Interesses an Apps zur Steigerung von Convenience und zur Bereitstellung zusätzlicher Informationen vor Ort
- Interesse an Funktionen mobiler Shopping-Apps, wobei insbesondere Features hervorstechen, die Pain-Points bei der Online-Suche und bei Passformfragen lösen
- Verhaltensweisen im Hinblick auf Personalisierung und Datenfreigabe
Meet the Expert
Dieser Report wurde von Lena Rittmann, Analystin bei Mintel, verfasst. Lena verfasst Berichte und liefert Verbraucher:innen-Insights zu verschiedenen Branchen. Während ihres Studiums und ihrer Praktika sammelte sie praktische Erfahrungen in den Bereichen Social Media Monitoring und Journalismus und absolvierte ein einjähriges Trainee-Programm in Medienberatung und -planung. Sie besitzt einen M.Sc. in International Management von der Hochschule Bochum.
Mobile Shopping-Apps gehören für jüngere Generationen zum Alltag, doch Einzelhändler können sich in einem gesättigten Markt mit nahtlosen Funktionen abheben, die den Komfort des Online-Shoppings mit Offline-Erlebnissen verbinden.
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- Zentrale Aspekte dieses Reports:
- Überblick
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KURZFASSUNG
- Wissenswertes
- Chancen
- Ausblick
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CHANCEN
- Mobile Apps als Treiber für die Involviertheit nutzen
- Über mobile Apps auch schwer zugängliche junge Männer erreichen
- Junge Verbraucher:innen erreichen – mit mobilen Apps, die ihrem dynamischen Lebensstil gerecht werden
- Apps stärken die Loyalität über verschiedene Vertriebskanäle hinweg
- Apps können Herausforderungen beim Einkauf im Geschäft lösen und die Involviertheit über alle Kanäle hinweg steigern
- Den Informationsbedarf der Käufer:innen decken, ohne sie an die Konkurrenz zu verlieren
- Shopping-Apps nutzen, um treue Communities zu schaffen
- Kund:innen mit gleichen Interessen vernetzen
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VEBRAUCHER:INNEN
- Nutzung von Shopping-Apps
- Einkaufen über mobile Apps ist weit verbreitet
- Unter 35-Jährige nutzen Shopping-Apps am häufigsten
- Graph 1: Häufigkeit der Nutzung von mobilen Shopping-Apps, nach Alter, 2025
- Online-Marktplätze sind für das Einkaufen über Apps am beliebtesten
- Graph 2: innen mobile Shopping-Apps nutzen, NET – jegliche Nutzung, 2025
- Einzelhandel-Apps konkurrieren in einer überfüllten digitalen Landschaft
- Graph 3: innen mobile Shopping-Apps nutzen, nach Alter, 2025
- Marktplätze und Lebensmittelhändler dominieren bei der regelmäßigen App-Nutzung durch über 55-Jährige
- Graph 4: innen mobile Shopping-Apps nutzen, nach Alter, 2025
- Ältere Deutsche mit Shopping-Apps durch Mehrwert im Geschäft ansprechen
- Für Familien mit wenig Zeit sind mobile Shopping-Apps besonders hilfreich
- App-Funktionalitäten können Männer in wenig vertretenen Kategorien stärker einbinden
- Graph 5: innen, die mobile Shopping-Apps von Einzelhändlern wöchentlich bis täglich nutzen, nach Geschlecht und Alter, 2025
- Apps nutzen, um sich mit technisch versierten Männern in den Bereichen Pflege und Beauty zu vernetzen
- Geräte, die für mobile Shopping-Apps genutzt werden
- Smartphones dominieren das mobile Einkaufen, aber Tablets sollten für eine vielfältigere Zielgruppe optimiert werden
- Graph 6: innen am häufigsten für mobile Shopping-Apps nutzen, nach Alter, 2025
- Deutsche nutzen hauptsächlich Android-Geräte für das mobile Shoppen – mit Ausnahme der 16- bis 24-Jährigen
- Graph 7: innen am häufigsten für mobile Shopping-Apps nutzen, nach Alter, 2025
- Gründe für das Herunterladen von mobilen Shopping-Apps
- Finanzielle Anreize treiben die Downloads von Shopping-Apps an
- Graph 8: Gründe für das Herunterladen einer mobilen Shopping-App, „Ich werde am ehesten die mobile Shopping-App eines Einzelhändlers herunterladen, um …“, 2025
- Treueprogramme müssen über reine Kaufvorteile hinausgehen, um App-Downloads und eine langfristige Bindung zu fördern
- Wie Einzelhändler Treueprogramme erkunden
- Jüngere Nutzer:innen laden Shopping-Apps aus vielfältigeren Gründen herunter als ältere Generationen
- Graph 9: Gründe für das Herunterladen einer Shopping-App eines Einzelhändlers, „Ich werde am ehesten die mobile Shopping-App eines Einzelhändlers herunterladen, um …“, nach Alter, 2025
- Junge Verbraucher:innen mit Apps ansprechen, die zu ihrem schnelllebigen Lebensstil passen
- Nahtlose Navigation ist entscheidend: Zugänglichkeit zu einem Wettbewerbsvorteil machen
- Die App-Nutzung bei über 55-Jährigen durch Funktionen für den stationären Einkauf fördern
- Mobile Shopping-Apps im Geschäft nutzen
- Mobile Apps entsprechen den hybriden Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher:innen
- Graph 10: Interesse an mobilen Shopping-App-Aktivitäten beim Einkauf im Geschäft, 2025
- Junge Käufer:innen erwarten einen bequemen Checkout – wer nicht mithält, riskiert den Anschluss zu verlieren
- Apps nutzen, um die Online-Convenience mit der Unmittelbarkeit des Einzelhandels im Geschäft zu kombinieren
- Gezielte Pflege von Online-Bewertungen ist entscheidend für den Erfolg im stationären Handel
- Käufer:innen helfen, die im Geschäft benötigten Informationen zu erhalten
- Interesse an den Funktionen von mobilen Shopping-Apps
- Deutsche Käufer:innen reagieren am stärksten auf praktische, navigationsorientierte Funktionen
- Graph 11: innen jede der folgenden Funktionen in der mobilen Shopping-App eines Einzelhändlers nutzen würden, NET, 2025
- Die wachsende Bedeutung der visuellen Suche für die Social-Media-Generation nutzen
- Virtuelle Anprobe kann Probleme lösen
- Einkaufsunterstützung durch KI ermöglichen und gleichzeitig Schwachstellen ansprechen
- Community-orientierte Apps steigern die Involviertheit junger Deutscher
- Junge männliche Käufer mit Gamifizierung ansprechen
- Verhaltensweisen gegenüber mobilen Shopping-Apps
- Transparenz ist entscheidend, um personalisierte Einkaufserlebnisse zu schaffen
- Graph 12: innen ihr persönliches Einkaufsverhalten gerne mit einem Einzelhändler teilen würden, um ein insgesamt besseres mobiles Shopping-App-Erlebnis zu erhalten, nach Generation, 2025
- Anpassbare Filter nutzen, um Werte sichtbar zu machen
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INNOVATIONEN
- REWE erweitert die App mit der mobilen Zahlungsmethode „REWE Pay“
- Amazon testet die KI-gestützte „Buy for Me“-Funktion, um direkt bei anderen Marken einzukaufen
- Google treibt in den USA das KI-gestützte Einkaufen mit virtueller Anprobe voran
- OTTO führt „Shake for Help“ ein, um das App-Shopping zugänglicher zu machen
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Marktbestimmende Faktoren
- Online-Einkaufsgewohnheiten
- Die meisten Deutschen kaufen mehrmals pro Monat online ein
- Graph 13: Top 5 online gekaufte Produktkategorien in den vergangenen 12 Monaten, 2025
- Smartphone-Einkaufsgewohnheiten
- Shopping mit dem Smartphone nimmt zu
- Graph 14: innen, die in den letzten drei Monaten online eingekauft haben, 2022–2025
- Mobile Zahlungsmethoden fördern die Convenience im mobilen Handel
- Social Media expandiert in den E-Commerce
- TikTok Shop startet in Deutschland
- KI im Einkaufsprozess
- KI verändert die Suche und das Einkaufen
- Rechtsvorschriften
- Die DSA fordert mehr Wettbewerb in App-Stores
- Manipulatives App-Design bleibt ein Problem
- Gesetz zur Barrierefreiheit nimmt Shopping-Apps ins Visier
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ANHANG
- Abkürzungen
- Methodik – Verbraucher:innenforschung
- Forschungsmethodik
- Generationsgruppen in Deutschland
- Ein Hinweis zum Sprachgebrauch:
Warum Sie sich für Mintel entscheiden sollten
Mintel ist die weltweit führende Agentur für Marktforschung. Mit uns lernen Sie das Verhalten der Verbraucher:innen zu verstehen. Als zuverlässiger Partner liefern wir globalen Branchenführern bahnbrechende Erkenntnisse für zukunftsfähige und erfolgreiche Marketing- und Innovationsstrategien.
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- Interaktives Databook: Die Marktforschung zu Verbraucher:innen und Konsum von Mintel wird auf einer interaktiven Website präsentiert, so dass Sie tief in das von Ihnen gewählte Thema eintauchen, demografische Daten untersuchen und spezifische Statistiken herunterladen können.
- Individuelles Präsentations-Tool: Integrieren Sie ausgewählte Forschungsdaten und Analysen in Ihre individuelle Präsentation.
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